Beschreibung

 

Der Perro de Agua Espanol - abgekürzt PDAE - ist ein mittelgroßer Hund. Er ist länger als hoch, hat ein anziehendes harmonisches Aussehen. Die Hündinnen werden zwischen 40-46 cm groß und 14-18 kg schwer und die Rüden 44-50 cm und zwischen 18-22 kg schwer. Das Fell ist immer gelockt und wenn es länger wird bilden sich sogenannte Zotten. Der PDAE haart nicht und es bedarf keiner Fellpflege. Das Fell wird weder gekämmt noch gebürstet. Wird das Fell zu lang wird es einheitlich auf eine Länge geschoren.

Farben: einfarbig in weiss, schwarz, zimt und braun in allen Nuancen und zweifarbig.

 

Herkunft

 

Der Perro de Agua Espanol hat seine Heimat in Spanien. Verbreitet ist er in Südspanien. Dort wird er auch Turco Andaluz (Türkenhund) genannt. Eine Theorie seiner Herkunft ist, das die Türken diesen Hund bei der Ausfuhr von Merinoschafen mitgebracht haben.

Nach einer anderen Theorie haben die Mauren ihn aus Nordafrika mitgebracht.

 

Verwendung

 

Er wird als Hütehund und als Gehilfe der Jäger auf Wasserwild und der Fischer eingesetzt. Seine Fellqualität ist an den Wechsel von Nässe und Trockenheit in den Sumpfregionen angepaßt. Er ist sehr arbeitsfreudig.

 

Wesen

 

Intelligent, lern- und arbeitsfreudig dank einer aussergewöhnlich guten Auffassungsgabe, sehr gehorsam, freundlich, fröhlich und treu. Robuste und anpassungsfähige Hunde, sportlich, schnell, geschickt und ausdauernd. Sie sind Fremden gegenüber eher zurückhaltend. Außerdem sind sie sehr wachsam.

 

So wird die Rasse allgemein beschrieben.

 

 

Aus unserer Erfahrung mit unserer Hündin und uns bekannten Wasserhunden wollen wir folgende Beschreibung abgeben:

 

Liebevolle treue Gefährten, sehr verschmust und kuschelig, unermüdlich wenn es um´s arbeiten oder spielen geht, Fremde werden gern erstmal vertrieben (die Herde muß ja geschützt werden) durch bellen, aber sie sind dabei nicht aggressiv und würden nicht beißen (ohne Gewähr). Wenn sie keinen Erfolg haben, versuchen sie sich auch gleich Streicheleinheiten abzuholen und der "Fremde" wird dann mit in den Kreis der Freunde aufgenommen. Unser Hund hat einen Jagdtrieb. Andere beschreiben Ihre PDAE`s hätten kaum einen Jagdtrieb. Da sie ursprünglich zum apportieren gezüchtet wurden, töten sie Wild nicht, sondern stellen es nur. Aber das sollte man natürlich versuchen zu unterbinden. Wir glauben das ist eine Sache der Erziehung und der Versuchung...

 

Da die Hunde so schlau sind, reicht es nicht aus mit Ihnen einfach nur spazieren zu gehen. Sie müssen Ihr Köpfchen ebenso auslasten wie Ihren athletischen Körper. Unsere Hunde können aber auch einen Tag mit der Familie auf dem Sofa verbringen. Man muß natürlich nicht jeden Tag ein riesen Hundegrogramm haben. Wenn man sich in der Hundeschule oder Vereinen Anregungen holt, kann man etwas "arbeiten" in jeden Spaziergang mit einbauen. Wir haben das Glück eine Langschläferin zu haben und die Kleine macht das auch schon gut mit.

 

Bevor man sich also einen Wasserhund anschaffen möchte, sollte man sich die folgenden Fragen stellen:

Wieviel Zeit habe ich täglich für das neue Familienmitglied?

Was mache ich, wenn ich in den Urlaub fahren möchte ohne Hund? 

Stört es Jemanden wenn der Hund bellt?

Bin ich bereit den Dreck- den der Hund mit reinschleppen wird - zu akzeptieren?

Bin ich bereit bei Sturm, Regen, Kälte mehrmals täglich Spaziergänge zu machen?

Wie lange muß der Hund alleine bleiben?

Was kann ich für Ernährung, Beschäftigung und auch für den Tierarzt ausgeben?